Insolvenz für das COOEE alpin Hotel Lungau

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Das COOEE alpin Hotels Lungau in Zederhaus muss in Folge der Corona-Auswirkungen Insolvenz angemeldet werden. „Wir haben 2016 ein schwieriges Erbe übernommen, viel investiert und alles versucht, um auch dieses Hotel ins Prosperieren zu bringen. Das ist leider trotz aller Bemühungen nicht gelungen. Und die Corona-Situation bewirkt nun bedauerlicherweise, dass die Insolvenz für Zederhaus unausweichlich ist“, sagt Rainer Schönfelder.

Alles versucht, viel investiert – Insolvenz ist dennoch unausweichlich

Eine erhebliche Überschreitung der Baukosten durch frühere Projektabwicklungspartner bescherte als Altlast schon bei der Eröffnung einen schwierigen Start und machte immer wieder zusätzliche Kapitalzuschüsse durch die Eigentümer erforderlich: durch die „You Will Like it“-Gruppe von Rainer Schönfelder und seinem Partner Thomas Schmid. Analog zu den anderen Standorten setzte man auch in Zederhaus auf enge Kooperation mit Gemeinde und Land, sowie auf dasselbe Management-Setup wie in den anderen Betrieben. Schönfelder und sein Partner Schmid investierten seit 2016 zusätzlich insgesamt mehr als 2 Millionen Euro, um den Betrieb und den Finanzierungskredit für das „Alpincenter Zederhaus“ in Höhe von 4,5 Millionen Euro zu bedienen. Rainer Schönfelder: „Unsere Hoffnung, über den Skitouren-Tourismus einen Impuls für die Region setzen zu können, hat sich leider nicht erfüllt. Wir hatten zwar eine gute Auslastung, allerdings ist die Frequenz im Haus primär über Tagestouristen und Reisegruppen entstanden, was die Bewirtschaftung und Preisgestaltung wesentlich schwieriger macht und dafür ist unser Konzept einfach nicht ausgelegt.“

Keine Mitarbeiter von der Insolvenz betroffen, mit Buchungsgästen im Austausch

Die wochenlange Schließung des Alpincenters Zederhaus bedingt durch den österreichweiten Corona-Lockdown für die Hotellerie habe eine Wiedereröffnung obsolet gemacht, so Schönfelder, was jetzt zur Folge habe, dass keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hotels unmittelbar von der Insolvenz betroffen seien: „Alle Dienstverhältnisse haben bereits mit der behördlichen Schließung aufgrund der Covid-19-Pandemie Mitte März 2020 geendet.“ Mit Gästen, die bereits für Sommer und Winter 2020/2021 Urlaub im Lungau gebucht hatten, stehe man im Austausch, um individuelle Lösungen zu finden: „Wir sind mit den Individualgästen und Gruppenveranstaltern im Gespräch. Teilweise buchen sie auf andere Häuser um, auch auf unser neues Hotel in Bad Kleinkirchheim, das sich derzeit noch im Bau befindet und für das die Online-Reservierung demnächst startet.“ Generell, so Schönfelder, verzeichne seine Gruppe seit Lockerung der Corona-Maßnahmen in allen Standorten einen starken Buchungsanstieg, weil das Angebot vom leistbaren Urlaub die richtige Antwort auf die Herausforderung unserer Zeit sei.

Andere Standorte auf Erfolgskurs

Die COOEE alpin Designhotels in St. Johann/Tirol und Gosau haben vor der Corona-Krise floriert und liegen mit ihrem Konzept für leistbaren Urlaub jetzt erst recht im Trend. In Bad Kleinkirchheim wird schon das nächste Hotel der Unternehmensgruppe von Rainer Schönfelder gebaut. Auch hier soll die familienfreundliche Philosophie beste Qualität ohne Schnickschnack einen leistbaren Urlaub in Österreichs Bergen ermöglichen.

 

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