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Mo, Okt

Neues kennenlernen und viel erleben

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Wohl als eine Reaktion darauf, dass touristische Hot-Spots immer voller werden, wollen Reisende nun abseits der touristischen Pfade Neues kennenlernen und viel erleben. Immer mehr Reisende wollen durch mehrere Orts- und Hotelwechsel das Beste aus ihrer Reise herausholen. Ruefa zieht Bilanz über eine erfolgreiche Sommersaison 2019 und gibt Ausblick auf die Trends im Winter 2019/2020.

Walter Krahl, Geschäftsführer des Reiseveranstalters Ruefa, freute, dass es mit nur wenigen Ausnahmen kein wirklich nennenswertes Flugchaos gab. Top-Wetter in Österreich und keine Naturkatastrophen hatten die touristischen Ströme beeinträchtigt. Die Österreicher sind im Sommer 2019 einmal mehr „treue Seelen“ gewesen – besonders gebucht wurden auch heuer wieder die üblichen Destinationen Griechenland mit 20,6 Prozent gefolgt von Spanien (11,9 Prozent), Italien (7,2 Prozent), Türkei (6,7 Prozent) und Ägypten (5,1 Prozent). Die beliebtesten Fernreise-Destinationen sind die USA, Russland und Kanada. Die heißen Destinationen Thailand, Tunesien und die Vereinigten Arabischen Emirate werden in diesem Sommer weniger stark nachgefragt. Dazu trug auch das Überangebot an Low Cost Carrier ab Wien bei.

Trend abseits der Touristenpfade
Wohl als eine Reaktion darauf, dass touristische Hot-Spots immer voller werden, wollen Reisende nun abseits der touristischen Pfade Neues kennenlernen und viel erleben. „Die Leute sind sensibilisiert – und auch gut informiert, dass eine Pauschalreise nichts von der Stange ist, sondern die individuellen Wünsche berücksichtigt. Immer mehr Reisende wollen durch mehrere Orts- und Hotelwechsel das Beste aus ihrer Reise herausholen“, analysiert Krahl einen Trend aus der Produktion.

Die Reisenden erwartet volle Flexibilität: Es wird alles kombiniert, egal ob Schiff mit Flug oder der Bahn, Wandern kombiniert mit Kulturreise, oder eine Studienreise vor oder im Anschluss an eine Kreuzfahrt.

Studienreisen erleben einen Aufschwung, seit 2015 wächst ihr Umsatz jährlich konstant um rund 10 Prozent. Nicht zuletzt ist das auf das allgemein steigende Bildungsniveau in allen Altersgruppen und das ungebrochene Interesse an fremden Kulturen zurückzuführen. Insbesondere die Benefits geführter Reisen, wie höhere Sicherheit und organisatorische Unterstützung dabei, auch touristisch weniger erschlossene Gebiete leichter zu erreichen, werden wieder mehr geschätzt.

Trend: Business Class
Wenn schon fliegen, dann aber gerne auch angenehm – vor allem, wenn es in die Ferne geht. Abseits der Billigfluglinien erkennen wir einen Gegentrend immer deutlicher: Reisende geben wieder mehr für ihren Flug aus, man leistet sich für lange Flüge mehr Komfort – auch im Premium Economy Segment, das von den Airlines ja kontinuierlich ausgebaut wird.

Neue Destinationen, neue Hotels
Neue Anforderungen münden in neue Angeboten für entlegene Gebiete, wie beispielsweise zwei neuen Rundreisen im Reich Dschingis Khans, die Erschließung neuer Länder, wie etwa Guyana & Surinam in Südamerika, oder einem neuen Routing, wie diesmal durch Japan, oder Usbekistan. Auch viele neue Studienreisen abseits touristischer Hotspots werden in der kommenden Saison erstmals angeboten, zum Beispiel in Montenegro, im Kulturraum Galizien, in Russland, Moldawien oder Weißrussland.

Eine andere Möglichkeit Neues zu bieten, sind neue Hotels, etwa an den schönsten Plätzen der Philippinen in El Nido, Bohol, Siquijor und Dumagete, oder das Luxuszeltcamp Elephant Hills im Khao Sok Nationalpark in Thailand.

Der Winter wird sonnig
„Im Winter zieht es die Österreicherinnen und Österreicher wieder in die Wärme“, fasst Krahl die aktuellen Tendenzen zusammen. Die beliebtesten Destinationen in diesem Winter sind die Malediven mit einem Buchungsplus von 15,7 %, gefolgt von Thailand mit einem Plus von 17,1%, Spanien und Mauritius mit einem Plus von 10,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Dauerbrenner USA hingegen liegt mit einem Minus von 10,9% derzeit noch deutlich hinter den Buchungszahlen der Vorjahre.

www.ruefa.at

Fotos: ©Ruefa

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