Urlaub funktioniert wieder

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Optimistisch blickt der Reiseveranstalter Ruefa in die Zukunft. Denn auf Basis der Sommersaison 2021 und dem Buchungsverhalten der Österreicherinnen und Österreicher stimmt das durchwegs positiv für den kommenden Winter und die Sommersaison 2022. Gewinner im letzten Sommer waren Griechenland und Österreich.

Plus 46 Prozent an Urlaubern gegenüber 2010 verzeichnete die Destination Griechenland. „Eine schnelle Impfkampagne mit hoher Erfolgsquote vor Ort sowie die unglaubliche Vielfalt von Griechenland als Reiseprodukt für wirklich alle Alters- und Zielgruppen waren klare Gamechanger“, so Helga Freund, Geschäftsführerin Ruefa und Vorständin Verkehrsbüro. Freund weiter: "Die Destination Österreich erzielte bei Ruefa Platz 2 mit einem Anteil von 13 % aller Kund:innen bzw. rund 6 % Umsatzanteil in der Sommersaison 2021. Neben dem Heimaturlaub konnten Italien und Deutschland ebenso wie Kroatien als „Selbstfahrerdestinationen“ punkten – die zunehmend auch im Reisebüro gebucht werden. Einfach weil die Leute auf Nummer sicher gehen wollen. Spanien hat als eine der ersten Destinationen aufgemacht und dank einer extrem hohen Impfquote ein wirklich erstaunliches Comeback hingelegt“.

Die Reisewelt wird wieder größer

Beliebte Tourismusregionen wie Thailand, zwar noch etwas zaghaft, aber sukzessive immer mehr und mit enormen bürokratischen Formular-Dschungel, ebenso Sri Lanka oder die USA endlich wieder in den kommenden Wochen - die Liste der halbwegs einfach zu bereisenden Destinationen wird Tag um Tag länger. Besonders beliebt sind bereits die Malediven. Für Weihnachten gibt es nicht mehr viele freie Kapazitäten. Seychellen, Mauritius, Tansania und Sansibar sind ebenfalls nachgefragt wie auch Mexiko, Dominikanische Republik, die Kanarischen Inseln oder Dubai.

Ein weitere Grund für die optimistische Einschätzung sind die während der Pandemie eingeführten Flexrates. Gemeinsam mit entsprechenden Stornomöglichkeiten und Covid-Protection-Paketen werden sie bei fast allen Reisen dazu gebucht. Außerdem erhöhte sich der Beratungsaufwand in den verbliebenen 75 Reisebüros (-25 seit 2019) durch den oftmaligen Kundenkontakt bezüglich der aktuellen Covid-Situation in der gebuchten Destination. Besonders die individuelle Terminvereinbarung erfreute sich im letzten Jahr großer Beliebtheit. Wobei die Corona-Impfung in einigen Destinationen bereits Pflicht ist und aus Sicht des Reiseveranstalters eher früher als später zum internationalen Standard werden wird.

Die Zukunft kann kommen

Für die Wintersaison ebenso wie für kommendes Frühjahr und den Sommer sieht Helga Freund auch noch deutliches Potenzial für den europäischen Städtetourismus. „Da kommt ein guter Mix zusammen – ein Aufholbedarf in Sachen Kunst und Kultur sowie immer mehr Möglichkeiten, europäische Metropolen auch mit attraktiven Zug-/Nachtzugverbindungen zu erreichen. Davon versprechen wir uns einiges“, so Freund. Auch im Bereich Studienreisen ist aus heutiger Sicht mit einem entsprechenden Nachholfaktor zu rechnen. Bereits im Sommer waren wieder Studienreisen-Gruppen erfolgreich und entspannt in ganz Europa unterwegs – „das spricht sich herum, das motiviert“, so Freund.

Wie bereits erwähnt stehen Städtereisen wieder hoch im Kurs. Dies dürfte unter anderem auch dem fehlenden Overtourismus geschuldet sein. Griechenland wird auch 2022 wieder die führende Destination der Österreicherinnen und Österreicher sein. Hier konzentriert sich der Schwerpunkt auf die Insel Limnos in der Nord-Ägäis. Das Preisniveau dürfte stabil bleiben. Obwohl das Buchungsverhalten immer kurzfristiger wird, gibt es für den Sommer 2022 wieder attraktive Frühbucher-Rabatte für Familien.

www.ruefa.at

 

 

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