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Mo10122018

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Stylisch, sportlich, anders - Hotel Franz Ferdinand am Nassfeld

Mit dem Franz Ferdinand Mountain Resort hat Österreichs südlichstes Skigebiet ein neues Designhotel bekommen. Direkt an der Talstation Nassfeld gelegen, präsentiert sich das neu gestaltete 3-Sterne Superior Familienhotel im modernen Design mit hohem Standard. Seine beiden Glaskuben bieten nicht nur einen Blickfang von außen, sondern erfüllen auch im Innern optimal die Bedürfnisse und Komfortansprüche von aktiven Urlaubern. Für ChfR. Helmut Zauner Grund genug den neuen Platzhirsch näher zu betrachten.

Sportlich

Schon beim Betreten des Haupthauses beeindruckt die Größe der Empfangshalle. Als erstes fällt die stufenförmige Chill out Area mit ihren bequemen Sitzsäcken auf. Dort tummeln sich meist jene, die das leistungsstarke Gratis-WLAN zum Chatten mit Freunden oder zum Surfen nutzen. Sie bietet auch einen hervorragenden Blick auf die Kletterwand wo sportliche Gäste die 16 Meter unter Aufsicht erfahrener Guides erklimmen möchten. Während die einen das Treiben auf der durchaus anspruchsvollen Wand verfolgen, überlegen andere bereits einen Kletterkurs für sich selbst zu buchen. Weniger Ambitionierte lassen die Kletterwand rechts liegen und besuchen die dahinter liegende Bar beziehungsweise den gemütlichen Lounge-Bereich mit Kamin und riesengroßem Flat-TV.

Stylisch

Das Einchecken erfolgt schnell und unbürokratisch. Mit der Zimmerkarte ging es in den ersten Stock auf 1111. Machte ich an der Rezeption den Eindruck, dass ich meine Zimmernummer vergessen könnte? Was soll’s, da ist das Zimmer - Karte rein, Tür auf - aber was ist das? Ich stehe auf einmal in einem Garderobenraum mit Sitzbank, Hutablage, Skishuhwärmer und etlichen Ablagehaken! Da muss ein Irrtum vorliegen, also nochmals zurück auf den Gang - und schon klärte sich die Sachlage auf: Es gibt nämlich eine zweite Tür mit der gleichen Zimmernummer - genauer Schauen sollte man halt. Damit hatte die Zimmernummern-Zuteilung wieder ihre Berechtigung. Kaum zu glauben, aber alle 144 Zimmer - 60 davon sind größere Familienzimmer - haben ihren eigenen Skistall den sogenannten „Sport Space“. Diese einzigartige Idee wurde vom Vorgängerkonzept übernommen. Der Vorteil: Besitzer von teuren Sportgeräten konnten diese praktisch auf’s Zimmer mitnehmen und waren dadurch vor Diebstahl und Beschädigung geschützt. Der Nachteil: Langschläfer werden unter Umständen frühmorgens durch das Skischuh-Getrampel am Gang der ersten Pitzenflitzer geweckt. Mein Tipp: Ein ordentlicher Apres Ski am Vorabend. Möglichkeiten gibt es genug. 

In den Familienzimmern L und XL sind die Sport Spaces von den Wohnräumen getrennt. In den kleineren Doppelzimmern muss man sich Waschbecken und Dusche mit dem privaten Stauraum des Sport Space teilen. Eines verbindet aber alle Zimmer: Alpine Urbanität, die Liebe zur Natur, Designmöbel, angenehme warme Stoffe. Alle Zimmer verfügen über Dusche und WC sowie Boxspringbetten und Flat-TV. Die Familienzimmer sind zusätzlich mit einer Ausziehcouch sowie getrennten Wohn- und Schlafraum, Badezimmer und WC (nur XL) ausgestattet. Und bis zur Sommersaison werden auch die Zimmersafes nachgerüstet sein.

So, nachdem das Zimmer bezogen ist, geht es vor dem Abendessen noch Skikarte besorgen sowie Kanten schleifen und Ski wachsen. Ab einer Tageskarte sind natürlich alle Liftpässe in der Hotelrezeption erhältlich oder man spaziert zu der 50 Meter entfernten Liftkasse bei der Talstation des Millenium-Express. Dort im Keller befindet sich auch ein modern ausgestatteter Skiservice der die Bretter, die den Skiurlaub bedeuten, hervorragend auf Vordermann brachte. Damit steht einem grandiosen Skivergnügen am nächsten Tag im Skigebiet Nassfeld nichts im Wege.

Geschmack

Wieder im Hotel zurück ging es zum Abendessen in den zweiten Glaskubus. Beide sind durch einen Gang im ersten Stock miteinander verbunden. Von dort sieht man sofort womit Chefkoch Franz Zorn und sein Team das Buffet befüllt haben. Moderne Alpe Adria Küche nennt er es und ein Blick zur offenen Schauküche lässt die Geschmacksnerven bereits jubilieren. Die Zutaten stammen so weit möglich von regionalen Bauern, Fisch und Pasta aus dem nahen Italien und die Weine vorwiegend aus Österreich. Gott sei dank gibt es die vielen schrägen Rampen in beiden Häusern, die nach dem tollen Essen zu einem Verdauungsspaziergang einladen. Vorausgesetzt man geht zu Fuß und verwendet nicht den Aufzug.

Anders

Auf ein Fitnesscenter verzichtet das Hotel bewusst. Einerseits ist das Hotel selbst bereits ein solches, andererseits stellt die Bergregion Nassfeld ein attraktives und umfangreiches Outdoor-Angebot bereit. Bestrebungen des Tourismusverband Hermagor und der italienischen Nachbargemeinde aus Pontebba sollen aus der Region eine führende Mountainbike-Adresse in Europa machen. Egal ob Bergradl’n oder Bergwandern - für danach steht im Franz Ferdinand ein außergewöhnlicher Wellness-Bereich mit Winterwonderland und Disco-Sauna zur Verfügung. Je nach Lust und Laune lässt es sich im „Winterwonderland“ genussvoll entspannen oder in der „Disco-Sauna“ bei peppiger Musik aus den Siebzigern saunieren. In beiden Bereichen stehen jeweils Sauna, Dampfbad, Ruhebereich sowie Umkleiden und Duschen zu Verfügung. Das „Winterwonderland“ präsentiert sich Weiß in Weiß und der Ruhebereich lädt tatsächlich zum Wundern, Staunen und Träumen ein: Große Lichtwände zaubern eine verschneite Winterlandschaft, von der Decke baumeln zahlreiche Schneekugeln und ein weißer Schlitten, umgeben von weißen Rehen, ziert den Raum. Gänzlich anders zeigt sich die „Disco-Sauna“, in der es poppig-psychedelisch zugeht und fetzige Musik für Partystimmung sorgt. Discokugeln, Bilder von Stars aus den Siebzigerjahren und Motive aus dieser Zeit verleihen den Räumlichkeiten ein ausgelassenes Disco-Feeling, während unvergessene 70-er-Hits gespielt werden.

Fazit

Das Franz Ferdinand scheint mit seinem Konzept den Zeitgeist getroffen zu haben. Es positioniert sich als Rückzugsort für alle, die Ruhe in der Natur suchen – und ein Outdoor-Hotel für alle, die die Freiheit in den Bergen lieben. Hier treffen sich aktive Urlauber, Familien, Freundesrunden und sportliche Paare zum Sporteln, Chillen und Genießen. (hz)

Fotos: © Hotel Franz Ferdinand

Info: www.franz-ferdinand.at

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