Hotelmagazin Online

Sports Events Tickets

Mi20092017

Back Aktuelle Seite: Home Weltweit News Weltweit Amerika Chicago ist um ein Hotel reicher

Chicago ist um ein Hotel reicher

Das Robey Hotel befindet sich in einem 61 Meter hohem Art Déco Gebäude aus dem Jahre 1929 inmitten der „windigen“ Metropole am Michigansee.

Benannt nach der gleichnamigen Straße, der Robey Street, verkörpert das Hotel die Seele Chicagos – einer lebhaften, wandelbaren und stolzen Stadt. Durch seine Prisma-Form hat das Gebäude einen hohen Wiedererkennungswert. Der ehemalige Northwest Tower schreit regelrecht nach Aufmerksamkeit und ist im Volksmund aufgrund seiner Form ferner auch als Kojote-Haus bekannt. Trotz der Verarbeitung verschiedenster Materialien wie Glas, Holz, Beton und Chrom, bleibt das Hotel seiner minimalistischen Linie, sowohl in den Hotelzimmern als auch in den öffentlichen Bereichen, treu.

Neben der Lobby und dem Rooftop gestaltete das belgische Design-Duo Nicolas Schuybroek Architects und Marc Merckx Interiors auch die Zimmer komplett neu. So erinnert heute kaum noch etwas an das ehemalige Bürogebäude der Firma Perkins, Chatten & Hammond. Die ursprünglich erhaltene Kalksteinfassade sowie die auffallende Dachkuppel, die von der Firma selbst gestaltet wurde, sind jedoch nach wie vor unberührt.

Dank der ungewöhnlichen dreikantigen Form des Hotels bekommen die Gäste einen exklusiven Blick auf Chicagos belebte Straßen. Die großen Fensterreihen lassen die Räume mit Sonnenlicht fluten. Vintage Elemente wie Parkett mit Fischgrätenmuster und Trennwände aus verglastem Maschendraht stehen im Kontrast zu ausgefallenen Art Déco Stücken. Das geradlinige, minimalistische Design der Möbel wirkt zugleich modern und einladend.

Mit sechs bis sieben Räumen pro Stockwerk, verteilen sich die 69 Zimmer des Hotels auf insgesamt zwölf Etagen. Je nach Kategorie variieren die Räume in der Größe zwischen 20 und 63 Quadratmeter. Mit Ausnahme des etwa 20 Quadratmeter großen Landmark Queen Rooms sind alle Hotelzimmer mit King-Size Betten ausgestattet. Die Suiten verfügen zusätzlich über einladende Sitzecken und Arbeitsbereiche. Während Gäste der Panorama Suite einen 180-Grad Ausblick über Chicagos Skyline genießen, bieten alle anderen Zimmer und Suiten einen Blick auf den Wicker Park und die Bucktown Nachbarschaft. Wicker Parks und Bucktown sind das Epizentrum für Chicagos Kunst- und Kulturliebhaber.

Egal ob vor oder hinter den Kulissen - Geselligkeit und Nachbarschaftsbewusstsein ist für das Hotel von essentiellem Wert. So geben eine Vielzahl an öffentlichen Bereichen den Gästen ein Gefühl von lokaler Zusammengehörigkeit. Das Farbkonzept dunkelrot, grün, weiß und grau wirkt in Verbindung mit dem Terrazzofußboden und den Hölzern besonders wohnlich und dennoch zeitlos.

Das Robey Café im Erdgeschoss des Hotels besticht durch sein modernes Industriedesign und dient als Ort der Zusammenkunft – für Gäste als auch für Einheimische. Küchenchef Bradley Stellings serviert zum Frühstück, Mittag- und Abendessen französisch-amerikanische Spezialitäten. Auch während eines ausgiebigen Wochenend-Brunches bekommen die Gäste durch die großen Glasfronten des Cafés den perfekten Blick auf die Milwaukee und die North Avenue.

In der Up&Up Rooftop Lounge im 13.Stock umgibt eine ausladende Sofalandschaft die Bar im Innenbereich, während Romantiker auf der Terrasse den Sonnenuntergang der Metropole genießen. Als i-Tüpfelchen eröffnet 2017 neben dem Rooftop Pool auch das Restaurant „Cabana Club“, das fortan griechisch inspirierte Speisen mit Ausblick auf Chicagos bekannte Hochbahn „L“ bietet. (hz)

Info: www.designhotels.com

Karte ansehen